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v.l.: Aufsichtsratsvorsitzender Hans Schaidinger, SWR-Hauptgeschäftsführer Bernd-Reinhard Hetzenecker und Uli Dotter, Architekturbüro Dotter + Payer präsentieren das Modell des neuen Parkhauses St.-Peters-Weg.
Modell des Entwurfs. |
Stadtwerke Regensburg GmbH
informiert: Regensburg, 12.01.2010 Neubau Parkhaus
St.-Peters-Weg nimmt Am Dienstag, 12. Januar, gaben Aufsichtsrats-vorsitzender Oberbürgermeister Hans Schaidinger und Hauptgeschäftsführer Bernd-Reinhard Hetzenecker von der Stadtwerke Regensburg GmbH (SWR) bekannt, wie der Neubau des Parkhauses St.-Peters-Weg aussehen wird. Umgesetzt wird der Vorschlag des Architekturbüros Dotter + Payer. In dem im September 2009 ausgewerteten Ideenwettbewerb der SWR überzeugten die Entwürfe Dotter + Payer aus Regensburg und Herrmann + Bosch aus Stuttgart das Preisgericht hinsichtlich Parkhaus-Funktionalität und örtliche Gegebenheiten am meisten. Diese beiden Büros erhielten von der Jury deshalb gemeinsam den ersten Preis. Trotzdem mussten beide Vorschläge laut Jury vor allem in der Fassadengestaltung nochmals überarbeitet und hinsichtlich Material und weiterer Details konkretisiert werden, bevor die Jury sich endgültig für einen Entwurf entscheiden wollte. Die beiden Vorschläge Das Büro Herrmann + Bosch entwarf den Vorschlag mit der niedrigsten Gebäudehöhe. Das und die Maßstäblichkeit fügen sich in die umgebende Struktur ein. „Die Aufnahme der Gebäudeflucht entlang des St.-Peters-Wegs und die Aufweitung des Jesuitengässls sowie die Abstaffelung der Parkgeschosse zur Altstadt hin tragen dazu im Wesentlichen bei“, heißt es im Protokoll der Preisgerichtssitzung vom September. „Die Fassade mit einem Sockelgeschoss und einer darüber liegenden senkrechten Lamellenfassade zeigt die Nutzung des Parkhauses und stellt durch die Konstruktion den Lüftungsquerschnitt und die Funktionalität sicher.“ Als Material schlägt das Büro Faserzementplatten in braun und grau vor, die sich am Farbspektrum der Altstadt orientieren. Das Dach hat leicht geneigte Teilflächen anstelle eines Flachdachs. Der Entwurf von Dotter + Payer bestach durch die Gliederung der großen Baumasse Parkhaus, die es ermöglicht, die einzelnen Baukörper mit Dächern zu zeigen und ist damit ein wertvoller Beitrag im Sinne der Stadtreparatur. Die differenzierten Baukörper wirken durch Vor- und Rücksprünge, Aufweitungen und Verengungen maßstäblich, jedoch war laut Jury die Höhenentwicklung zu modifizieren. Die Fassadengestaltung mit Natursteinen wirkt sehr hochwertig. Lesen Sie hier, wie die Jury den Siegerentwurf beurteilte. Der Wettbewerb Acht renommierte Architekturbüros aus Deutschland hatten sich an einem von der SWR ausgelobten Wettbewerb zum Neubau des Parkhauses St.-Peters-Weg beteiligt. Der Wettbewerb war in zwei Aufgabenstellungen untergliedert. In erster Linie sollte für die SWR ein Realisierungsvorschlag für den Neubau des Parkhauses gemacht werden. Zum anderen sollten für die Stadt Regensburg Ideen für die Gestaltung der angrenzenden Straßen und Plätze eingebracht werden. Hauptentscheidungskriterien waren die städte-bauliche Einbindung und die Funktionalität. Dabei haben die Gesamthöhe des Gebäudekomplexes, die Strukturierung der Dachlandschaft und des Baukörpers eine wesentliche Rolle gespielt. Die Jury Fachpreisrichter/innen Sachpreisrichter Zuständig für die Wettbewerbsorganisation und Vorprüfung war Manfred Blasch, Architekt BDA. Daten zum Parkhaus St.-Peters-Weg Baujahr: 1967 |