Die Stadtwerke Regensburg GmbH informiert:

Regensburg, 23.05.2006


Stadtwerke Regensburg GmbH:
Geschäftsjahr 2005 war zufriedenstellend

Mit einem Plus von 0,9 Millionen Euro schloss die Stadtwerke Regensburg GmbH (SWR) ihr Geschäftsjahr 2005 ab. „Dieses Ergebnis ist zufriedenstellend“, erläuterte Hauptgeschäftsführer Bernd-Reinhard Hetzenecker. Vor Kurzem hatte der Aufsichtsrat dem Jahresergebnis zugestimmt.

Bei der SWR laufen die Gewinne und Verluste der Tochtergesellschaften zusammen, maßgeblich beeinflusst vom Verlust der Regensburger Verkehrsbetriebe GmbH (RVB) und dem Gewinn der REWAG.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Der SWR-Gewinn beträgt insgesamt 0,9 Millionen Euro. Neben den Beteiligungsergebnissen der Töchter bekam die SWR Einnahmen aus der Parkflächenbewirtschaftung und der Vermietung und Verpachtung von Grundstücken und Lagerflächen sowie von Gebäuden.

Mit knapp 5,6 Millionen Euro machte die RVB weniger Verlust als im Vorjahr. Gründe dafür sind die bessere Geschäftsentwicklung der RVB. Vor allem der Personalaufwand ist gesunken. Auch der Verlustanteil an der RVV ist niedriger als 2004. Die RVB- Busse fuhren als Ausgleich für weggefallene staatliche Ausgleichszahlungen rund 255.000 Kilometer weniger als im Vorjahr – insgesamt rund 5,5 Millionen Kilometer. Dazu wurden die Taktzeiten angepasst. „Wir haben immer noch ein Fahrtenangebot, das fast 40 Prozent höher ist als das vor 15 Jahren“, so Hetzenecker. „Und trotzdem haben wir 2005 um über 16 Prozent niedrigere Verluste als 1995.“

Die REBUS GmbH, eine reine Fahrdienstgesellschaft, erwirtschaftete 2005 einen kleinen Gewinn von 3.000 Euro.

Mit 51.000 Euro weist die Regensburger kommunaler Fahrzeugpark GmbH (RFG) trotz gestiegener Aufwendungen ebenfalls einen Gewinn aus.

Die RBB schloss das Geschäftsjahr mit einen Gewinn von 7,1 Millionen Euro ab. „Darin ist allerdings der anteilige Beteiligungsertrag der REWAG enthalten“, erklärte Hetzenecker. Ansonsten hätte die RBB einen Verlust von 5,1 Millionen Euro, der höher ist als im Vorjahr.

Ein mittelmäßiger Sommer mit einem besonders schlechten August bescherte den Badebetrieben 38.000 weniger Besucher und damit weniger Einnahmen. Insgesamt besuchten 712.000 Gäste die drei Regensburger Bäder. Damit ergibt sich ein Zuschuss pro Badbesucher für das Westbad mit 4,72 Euro, für das Wöhrdbad mit 4,31 Euro und für das Hallenbad mit 5,15 Euro.
Zum öffentlichen Eislauf in die Donau-Arena kamen an 144 Tagen insgesamt 40.000 Menschen, etwas weniger als im Vorjahr (41.000 Besucher an 147 Tagen). „Das Ziel, die Betriebskosten der Donau-Arena zu decken, haben wir wieder erreicht“, so Hetzenecker.

Bei der LSR Lagerhaus- und Schiffahrtsgesellschaft mbH Regensburg (LSR) liegt das Ergebnis mit 189.000 Euro etwas über dem des Vorjahres.