Die Regensburger kommunaler Fahrzeugpark GmbH informiert:

Regensburg, 15.12.2005

Kooperation: RFG und Berufsschule I optimieren Ausbildung

Die Regensburger kommunaler Fahrzeugpark GmbH (RFG) und die Städtische Berufsschule I (BS I) haben mit einer Kooperation die Ausbildung für Kfz-Mechatroniker, Fachrichtung Nutzfahrzeuge, in Regensburg wesentlich verbessert.

Im Jahr 2003 wurde das neue Berufsbild des Kfz-Mechatronikers und damit verbunden ein neuer Lehrplan eingeführt. In den Jahrgangsstufen 12 und 13 teilt sich seitdem die Ausbildung in die Fachrichtungen Pkw-, Nutzfahrzeug-, Fahrzeugkommunikations- und Motorradtechnik auf, wobei die Berufsschule I die ersten drei Fachrichtungen beschult. Im Bereich Nutzfahrzeugtechnik stand die Schule vor einem großen Problem. „Die Ausstattung für den fachpraktischen Unterricht ist dafür nur eingeschränkt geeignet“, so Schulleiter Siegfried Ullmann. Somit musste nach einer Lösung gesucht werden. Sie wurde auf Anregung der Lehrer von Bürgermeister Gerhard Weber gefunden in Form einer beispielhaften und kostensparenden Kooperation mit der RFG, einer Tochtergesellschaft der Stadtwerke Regensburg. „Als Fachwerkstatt für Nutzfahrzeuge aller Art haben wir nicht nur den Platz und die nötige Ausstattung, sondern auch Busse, Lkws und Sonderfahrzeuge für den praktischen Unterricht“, ergänzte RFG-Hauptgeschäftsführer Bernd-Reinhard Hetzenecker. „Davon werden in Zukunft nicht nur die Auszubildenden der RFG profitieren.“

Die Vorteile dieser beispielhaften Zusammenarbeit mit Synergieeffekten liegen auf der Hand. Für den Sachaufwandsträger Stadt Regensburg und somit für den Steuerzahler ergibt sich eine massive Kosteneinsparung, da an der BS I darauf verzichtet werden kann, die Werkstätten zu vergrößern und Nutzfahrzeuge anzuschaffen. Alle Auszubildenden können stets an aktuellen Fahrzeugen beschult werden. Da die RFG als Fachwerkstatt alle Busse der Regensburger Verkehrsbetriebe, aber auch Fahrzeuge des städtischen Fuhrparks und verschiedenste Katastrophenschutzfahrzeuge wartet, ergibt sich eine sehr große Palette von Nutzfahrzeugen, die den Schülern sonst nie geboten werden könnte. Da die Schüler mit ihren Lehrkräften ein- bis zweimal wöchentlich bei der RFG tätig sind, ergibt sich auch ein Wissenstransfer zwischen den dortigen Mitarbeitern und den Lehrkräften. Außerdem haben die Schüler nur einen kurzen Weg von der Schule zur RFG zurückzulegen.

Diese Kooperation, zustande gebracht durch den RFG-Betriebsleiter Helmut Dümler, dem Leiter des Stadtschulamtes Rudolf Hottner, dem Leiter der BS I, Siegfried Ullmann, und dem Leiter der Fahrzeugabteilung an der BS I, Gerhard Schnabl, beschreitet einen neuen Weg. Sie ist zudem ganz im Sinne des Leitbildes der Schule, das explizit die Zusammenarbeit mit externen Partnern und moderne Technik in der Ausbildung vorsieht.