Die RBB informiert:

Regensburg, 22.11.1999

Baukostenabrechnung:
Donau-Arena günstiger als geplant

Trotz Verbesserungen in der Ausstattung hat die Regensburger Badebetriebe GmbH (RBB) die Donau-Arena in der Walhalla Allee kostengünstiger errichtet als ursprünglich geplant. Dies berichteten die RBB-Geschäftsführer Dieter Baldauf und Bernd-Reinhard Hetzenecker am vergangenen Freitag dem Aufsichtsrat. Im Vergleich zu den Ende 1996 veranschlagten Kosten von über 37 Millionen Mark (ohne Mehrwertsteuer) liegen die tatsächlichen Kosten für den Bau der Donau-Arena bei rund 35 Millionen Mark. Die Einsparung beträgt somit rund 2 Millionen Mark netto.

"Wichtig ist dabei klarzustellen, daß nicht am Komfort gespart wurde. Im Gegenteil: Es sind entgegen der ursprünglichen Planung keine Kunststoffschalensitze eingebaut worden, sondern gepolsterte Sitze", so der Technische Geschäftsführer Bernd-Reinhard Hetzenecker. Zudem wurde eine Verdunkelungsanlage installiert, die Elektroverkabelung erweitert und eine Summe von rund 200.000 Mark für Kunst am Bau zur Verfügung gestellt.

Dafür ist aber zum Beispiel die Spielstandsanzeige von der REWAG gesponsort worden, die Gastronomieeinrichtung trägt der Pächter, was bei der Planung 1996 noch in der Gesamtausstattung der Gastronomieräume pauschal berücksichtigt war. Nicht verwirklicht wurde auch die Anschaffung einer eigenen Bühne, da diese meist von den jeweiligen Veranstaltern den eigenen Wünschen gemäß mitgebracht wird.

Nachdem nun nahezu alle Schlußrechnungen vorliegen, konnten die endgültigen Baukosten mit einer Summe von 35,1 Millionen Mark beziffert werden. Das ist eine Einsparung von 5,4 Prozent.

Allerdings ist derzeit noch ein Rechtsstreit mit einer Baufirma offen. Entscheidet sich dieser zu Gunsten der RBB, vermindert sich die Summe nochmals um 645.000 Mark auf 34,5 Millionen Mark. Im anderen Fall lägen die Endkosten für die Donau-Arena bei 36,2 Millionen Mark, was noch immer eine Einsparung von rund 1 Million Mark.