Die Stadtwerke Regensburg GmbH und die REWAG informieren:

Regensburg, 26.07.1999

Jahresabschluß 1998 Ergebnisse deutlich besser als geplant

Deutlich besser als geplant schließen Stadtwerke Regensburg GmbH (SWR) und REWAG Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG & Co KG das Geschäftsjahr 1998 ab.

"Wir konnten nicht nur die Verkehrs- und Bäderverluste vollständig abdecken, sondern darüber hinaus auch bei der SWR einen Jahresüberschuß in Höhe von 1,3 Millionen Mark und bei der LSR einen Jahresüberschuß von 0,7 Millionen Mark erwirtschaften", berichtet Dieter Baldauf, Geschäftsführungsvorsitzender der SWR mit Tochtergesellschaften und Vorstandsvorsitzender der REWAG bei der Pressekonferenz.

Wettbewerb wirkt sich aus
Trotz Verbrauchszuwächsen bei Strom, Gas, Wasser und Wärme sanken die Umsatzerlöse der REWAG, weil wettbewerbsbedingt Preisnachlässe für Sondervertragskunden gewährt werden mußten. Trotzdem konnte die REWAG einen Jahresüberschuß von 32,9 Millionen Mark erwirtschaften, der an die Gesellschafter RBB und OBAG AG ausgeschüttet wird.

Im Jahr 1998 betrug der Gesamtbedarf an Strom 1.068 Millionen Kilowattstunden; der Erdgasbedarf lag bei 2.281 Millionen Kilowattstunden und die Wärmeabgabe betrug 10,5 Millionen Kilowattstunden. Erstmals seit Jahren stieg auch der Wasserverbrauch an und zwar um 1,6 Prozent auf 10,7 Millionen Kubikmeter.

RVB - Verlust leicht erhöht
Der Verlust der Regensburger Verkehrsbetriebe GmbH (RVB) hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Millionen auf 13,4 Millionen Mark erhöht. Bei nahezu unverändertem Liniennetz hat sich die Betriebsleistung um 2,9 Prozent auf 5,658 Millionen Wagenkilometer erhöht.

Mehr Besucher in den Bädern
Insgesamt ist die Zahl der Badegäste im Geschäftsjahr 1998 auf 822.000 Besucher gestiegen. Davon besuchten 641 Tausend das Westbad und 108.000 das Hallenbad. Aufgrund der ungünstigen Witterung kamen in das Wöhrdbad nur 73.000 Besucher (ein Rückgang um 9,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr).

Mit den Erträgen aus der Beteiligung an der REWAG KG in Höhe von 21,2 Millionen Mark konnte der Bäderverlust ausgeglichen werden und aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages wurden 14,2 Millionen Mark an die SWR abgeführt, die damit die Verluste der Verkehrsbetriebe abgedeckt hat.

Positives Ergebnis bei der LSR
Das Geschäftsfeld Umschlag und Lagerung von Getreide und Futtermittel hat sich im Geschäftsjahr 1998 hervorragend entwickelt. Ursache hierfür war vor allem der stärkere Güterzulauf aus den Donauländern und damit verbunden auch ein intensiver Warenaustausch in die Gegenrichtung. Die LSR Lagerhaus- und Schiffahrtsgesellschaft mbH Regensburg konnte einen Gewinn von 0,7 Millionen Mark erwirtschaften.

Gründe für die gute Entwicklung
"Auf die guten Ergebnisse des Jahres 1998 sind wir durchaus stolz", erklärte Dieter Baldauf. Sie beruhten auf den guten Leistungen der Mitarbeiter und der Unternehmensführungen, in erster Linie aber natürlich auf den Beiträgen der Kunden, denen die Unternehmen Dank und Anerkennung schuldeten. Die Unternehmen gehörten ganz oder - im Falle REWAG - überwiegend den Bürgern von Regensburg. "Wir werden auch in Zukunft alles tun, um den Regensburgern ihre Unternehmen zu erhalten", so Dieter Baldauf.

Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 1999
Bei der SWR mit Tochtergesellschaften ergibt sich nach der vorläufigen Erfolgsrechnung - wie geplant - ein Null-Ergebnis.

Nach dem bisherigen Geschäftsverlauf bei der REWAG kann mit einem mit dem Vorjahr vergleichbaren Ergebnis gerechnet werden.

Aufgrund der Liberalisierung des Strommarktes und der damit verbundenen Strompreisänderungen und verschiedener innerbetrieblicher Veränderungen, z.B. Anpassung des seit 1983 bei der REWAG eingesetzten Anwendungssystems der Firma SAP an den neuesten Entwicklungsstand, ist eine Änderung des Wirtschaftsplanes 1999 notwendig geworden.