Die Stadtwerke Regensburg GmbH informiert:

Regensburg, 29.04.2002

SWR-Jahresabschluss:
Gutes Ergebnis für Donau-Arena

Mit einem nahezu ausgeglichenen Ergebnis schloss die Stadtwerke Regensburg GmbH (SWR) das Geschäftsjahr 2001 ab. Der vorläufige Jahresabschluss weist nur ein leichtes Minus von 0,5 Millionen Euro aus und ist damit sogar noch etwas besser als im Vorjahr.

Hauptgeschäftsführer Bernd-Reinhard Hetzenecker war am Montag, 29. April, in der Pressekonferenz mit diesem Ergebnis zufrieden: "Obwohl wir durch unsere öffentliche Aufgabe zwangsläufig defizitäre Tochterbetriebe wie die Regensburger Verkehrsbetriebe und die Regensburger Badebetriebe unterhalten und die REWAG voll im Wettbewerb steht, konnten wir wieder einen guten Abschluss erzielen."

Bei der SWR laufen die Gewinne und Verluste aller Töchter und der REWAG zusammen. Vor allem bei der Donau-Arena wurde das Ziel, die reinen Betriebskosten zu erwirtschaften, um 5 Prozent übertroffen.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

RVB / REBUS fahren gut

Die Verkehrsbetriebe schlossen mit einem vorläufigen Defizit von 5,1 Millionen Euro ab (Vorjahr 5,6 Millionen). Im Wirtschaftsplan veranschlagt war ein Minus von 8,5 Millionen. Beeinflusst wird das Ergebnis unter anderem durch den Verkauf von 21 Altbussen.

"Die Fahrzeuge sind jetzt zum Beispiel in Russland, Rumänien und Kasachstan im Einsatz", so Hetzenecker. Rund 450.000 Euro einmaligen Sonderertrag hat die RVB damit erwirtschaftet. Die Fahrleistung blieb mit rund 5,7 Millionen gefahrenen Kilometern auf dem Vorjahresniveau.

Die REBUS weist 2001 einen leichten Verlust von 117.000 Euro aus. Grund: die REBUS hat mehr Fahrpersonal eingestellt als ursprünglich veranschlagt. Außerdem machen sich die extrem gestiegenen Kraftstoffpreise bemerkbar.

RFG

Der Werkstättenbetrieb erreichte 2001 mit 75.000 Euro wieder ein positives Ergebnis. Hier wirkte sich die verbesserte Auftragslage im Reparaturgeschäft vor allem durch Mehraufträge der RVB und der Stadt Regensburg aus.

RBB

"Wir haben die Betriebskosten der Donau-Arena erwirtschaftet und nochmal 5 Prozent drauf gelegt", erläuterte Hetzenecker das Betriebsergebnis des "jüngsten" Projekts der Regensburger Badebetriebe mit einem Defizit von 1,8 Millionen Euro (Vorjahr: 1,9 Millionen, Plan: 2,3 Millionen). Im zweiten Jahr des Vollbetriebs hat sich damit das gut eingespielte Team bewährt und die Donau-Arena ihren Anspruch als Top-Veranstaltungsadresse unterstrichen.

12 Show-Veranstaltungen mehr führten allerdings zu einem leichten Besucherrückgang im öffentlichen Eislauf. Durchschnittlich liefen an den 126 Tagen 289 Gäste Schlittschuh (Vorjahr: 163 Tage, 285 Gäste pro Tag).

Die Besucherzahlen der Regensburger Bäder sind wetterabhängig leicht gestiegen. Insgesamt kamen 802.000 Badegäste ins Westbad, Wöhrdbad und Hallenbad (Vorjahr 794.000). Mit 628.000 Badegästen bleiben die Besucherzahlen im Westbad seit vielen Jahren auf hohem Niveau. Das Regensburger Bad nimmt damit einen Spitzenplatz unter den bundesdeutschen Freizeitbädern ein.

Eine straffe Betriebsorganisation habe eine zusätzliche Verbesserung ergeben, so Hetzenecker. Wurde im Vorjahr noch jeder Hallenbad-Besucher mit 5,36 Euro bezuschusst, sind es heuer noch 4,98 Euro, im Westbad erhöhte sich der Zuschuss leicht von 3,99 auf 4,09 Euro, im Wöhrdbad sank er von 4,84 auf 4,09 Euro.

Insgesamt erzielte die RBB einen vorläufigen Jahresüberschuss von 5,4 Millionen Euro. Maßgeblich beeinflusst wird dieses Ergebnis vom Beteiligungsertrag der REWAG.

LSR

Die LSR Lagerhaus- und Schiffahrtsgesellschaft mbH Regensburg konnte ihr Ergebnis wiederum leicht verbessern. Ein Plus von 140.000 Euro steht dem Vorjahresergebnis von 100.000 Euro gegenüber.

Erste Tendenz für das laufende Geschäftsjahr:

Drastische Tarifsenkungen in den Parkhäusern werden das Jahresergebnis 2002 maßgeblich beeinflussen. Die SWR rechnet heuer mit einem Minus von 800.000 Euro bei den Einnahmen aus der Parkhausbewirtschaftung. Zudem stehen Sanierungs- und Unterhaltsreparaturen in den Unternehmen an, die aber im Plan berücksichtigt sind.

Derzeit liegt das Unternehmen mit ihren Töchtern mit rund 250.000 Euro Überschuss für die ersten drei Monate des Jahres besser als geplant, aber etwas schlechter als im Vorjahr. "Wir haben keine Sorge, die im Wirtschaftsplan gesetzten Ziele zu erreichen", so Hetzenecker. "Allerdings dürften die Ergebnisse der Unternehmen unter den Vorjahreswerten liegen."