Städtisches Hightech macht RVB-Omnibusse schneller

Die städtischen Maßnahmen zur Busbeschleunigung zeigen bereits Wirkung. Insbesondere die in der Landshuter Straße stadteinwärts fahrenden Linien können den Fahrplan nun auch während der Hauptverkehrszeiten weitestgehend einhalten, während die Busse stadtauswärts auf diesen Trassen sogar schneller als der Fahrplan wären.

Diesen Zeitgewinn setzen die Verkehrsbetriebe ab Mai 1999 im neuen Fahrplan um. Für die Fahrgäste bringt die Busbeschleunigung neben den kürzeren Fahrzeiten mehr Komfort. Da der Busfahrer am Individualverkehr vorbeifahren kann, entfällt das ständige Anfahren und Bremsen im Stau.

Auch durch die Beeinflussung der Ampelschaltung braucht der Bus seltener zu halten. Hinzu kommt der psychologische Effekt: Ein Omnibus, der am Stau vorbeifahren kann und bei dessen Ankunft die Ampel automatisch auf Grün springt, wirkt für Fahrgäste und Autofahrer schneller als der Individualverkehr.

Die Stadt Regensburg hat mit ihren Busbeschleunigungsmaßnahmen - ein Gutachten hatte die RVB 1993 erstellen lassen - die Erwartungen der Verkehrsbetriebe in zweierlei Hinsicht übertroffen. Zum einen haben die Omnibusse nun deutliche Zeitgewinne erzielt. Zum anderen wird der Individualverkehr durch die moderne Technik der Ampelschaltung nur im Bedarfsfall beeinflusst.

Geringe Beeinträchtigungen müssen Autofahrer also nur dann hinnehmen, wenn der Bus im Stau stecken bleiben würde. Mit den nächsten Schritten der Busbeschleunigung, deren Umsetzung die Stadt bereits geplant hat, erwarten die Verkehrsbetriebe nach den bisher guten Erfahrungen weitere Attraktivitätssteigerung für den ÖPNV.